Der letzte Monat des Jahres begann mit einem 6:1 gegen Kapfenberg und damit dem höchsten Erfolg unter Trainer Thomas Silberberger. Dazu stand noch das Auswärtsspiel in Amstetten an.
Fan-Frust wegen Bregenz-Termin
31. Dezember - In Teilen der Fanszene von Admira Wacker herrscht Unmut wegen der Terminisierung des Meisterschaftsspiels in Bregenz. Dieses findet am 13. März 2026, also an einem Freitag, mit Spielbeginn um 18 Uhr statt. Die Südstädter haben damit freiwillig auf die in der 2. Liga geltende 300-km-Regel verzichtet. Diese besagt, dass wenn die Anreise des Gastklubs mehr als eben 300 Kilometer beträgt, die Spiele eigentlich an einem Samstag stattfinden müssen. Schon vergangene Saison spielte Admira Wacker in Vorarlberg beide Partien an einem Freitag. In den Saisonen 2022/2023 und 2023/2024 wurde im Ländle hingegen alle drei Mal an einem für Mitreisende "fanfreundlicheren" Samstag gespielt.
Wieder Gerüchte um Silberberger
30. Dezember - Bundesligist SCR Altach ist nach dem doch überraschenden Abgang von Fabio Ingolitsch zu Sturm Graz auf Trainersuche. Einer der möglichen Nachfolgekandidaten soll laut mehrerer Medienberichte Admira-Wacker-Trainer Thomas Silberberger sein. Der 52-jährige Tiroler war zuletzt auch als möglicher neuer Trainer von BW Linz gehandelt worden. Das Bundesliga-Schlusslicht hat sich aber letztendlich für den Deutschen Michael Köllner entschieden.
Zwei Profis wurden einberufen
29. Dezember - Österreichs U19-Nationalteam bereitet sich vom 11. bis zum 16. Jänner 2026 auf die Eliterunde, also die letzte Hürde in der EM-Qualifikation vor. Mit dabei im 24-Mann-Kader von Teamchef Martin Scherb sind mit Ivan Bradaric und Aleksandar Djordjevic auch zwei Spieler von Admira Wacker. Die Absolventen der Südstädter Akademie feierten im Herbst ihr Debüt bei den Profis. Der Lehrgang findet im ÖFB-Campus in der Wiener Seestadt statt. Mehr unter https://www.oefb.at/oefb/News/MU19-Trainingslehrgang-11012025
Der Start ins Frühjahr steht fest
28. Dezember - Heute in zehn Tagen startet die Kampfmannschaft von Admira Wacker mit den Fitnesstests in die 44-tägige Vorbereitung auf die Frühjahrssaison. Nun steht auch fest, wann das erste Ligaspiel des Jahres 2026 stattfinden wird. Die Südstädter empfangen am 20. Februar mit Spielbeginn um 18 Uhr in der Datenpol Arena die Young Violets. Ebenfalls bereits fix terminiert sind die folgenden vier Runden auswärts gegen Wels (27.2./18 Uhr), daheim gegen Austria Klagenfurt (8.3./10.30 Uhr), auswärts in Bregenz (13.3./18 Uhr) und daheim gegen SK Rapid II (20.3./18 Uhr). Danach folgt eine zweiwöchige Ligapause.
Platz 6 im Legenden-Turnier
27. Dezember - Zum zweiten Mal in Folge nahm eine Auswahl von Admira Wacker beim vom Lions Club veranstalteten "Benefiz-Hallenfußballturnier der Legenden" im ausverkauften Grazer Raiffeisen Sportpark teil. Am Ende reichte es zu Platz 6. In den Gruppenspielen gab es ein 3:1 gegen ein Team von Bayern München, ein 1:2 gegen Rapid und ein 1:2 gegen eine Auswahl aus Kroatien. Das Spiel um Platz 5 ging gegen die Old Violets klar mit 1:4 verloren. Dabei kam es zu einem Vater-Sohn-Duell. Das Tor der Austria Oldies hütete der 64-jährige Wolfgang Knaller, jenes der Südstädter der 38-jährige Marco Knaller. In der Auswahl von Admira Wacker spielten dazu noch u.a. Markus Scharrer, Daniel Wolf, Alexander Ziervogel, Patrick Wunderbaldinger und Patrick Osoinik.
Matteo Meisl feiert Geburtstag
27. Dezember - Seit vergangenen Sommer spielt Matteo Meisl für Admira Wacker, seit heute ist der Innenverteidiger mit dem starken linken Fuß 25 Jahre alt. Der Salzburger startete seine Karriere beim SV Kuchl. 2013 folgte der Wechsel in den Nachwuchs von Red Bull Salzburg, wo auch sein älterer Bruder Luca Meisl spielte. 2017 gewannen die Meisl-Brüder die UEFA Youth League. Ein Jahr später wechselte Matteo Meisl zum Zweitligisten Young Violets. Für das zweite Team der Austria absolvierte er 79 Spiele. Im Sommer 2022 schaffte er den Sprung in den Profikader der Violetten und feierte kurz danach sein Bundesliga-Debüt, dem 32 weitere Spiele folgten. Im Jänner 2025 wurde Matteo Meisl nach Stripfing verliehen, am 23. Juni folgte der fixe Transfer in die Südstadt. Alles Gute!
Neuer Trainerjob für Ex-Co-Trainer
26. Dezember - In der Abstiegssaison 2021/2022 war Michael Baur bei Admira Wacker Co-Trainer von Andreas Herzog. Nun wurde der 56-Jährige als neuer Cheftrainer des Regionalliga-West-Klubs FC Kitzbühel vorgestellt. Nach seinem Abgang aus der Südstadt im Sommer 2022 war der gebürtige Tiroler Baur in die Akademie Tirol gewechselt und betreute dreieinhalb Jahre das U18-Team.
Zwei Spieler unter den Top-100
25. Dezember - Kapitän Lukas Malicsek konnte im Herbst wegen einer Knieverletzung nur zwölf Spiele absolvieren. Trotzdem hat sich der 26-jährige Defensivspieler im Spielerranking nach Einsätzen seit der Fusion von Admira und Wacker im Jahr 1971 um sechs Plätze verbessert. Malicsek liegt als bester der aktuell für die Südstädter aktiven Spieler auf Platz 37 mit 164 Einsätzen. Wenn er im Frühjahr 2026 alle noch ausständigen 12 Spiele absolvieren sollte, würde er die Saison auf Rang 33 beenden. Erster in diesem Ranking ist Herbert Oberhofer (503 Einsätze) vor Helmut Graf (448) und Wolfgang Knaller (425). Vom aktuellen Kader ist neben Malicsek sonst nur Filip Ristanic unter den Top-100. Der Stürmer liegt mit 94 Spielen auf dem geteilten 93. Rang.
Kerschbaumer wechselt zum WSC
24. Dezember - Nach dem Aus des SV Stripfing hat Konstantin Kerschbaumer einen neuen Klub gefunden. Der 33-jährige Mittelfeldspieler wurde heute vom Ostligisten Wiener Sport-Club als Neuzugang präsentiert. Kerschbaumer absolvierte im Frühjahr 2015 16 Spiele für die Admira, bevor er zum FC Brentford gewechselt ist. Mehr unter https://wienersportclub.com/transferkracher-konstantin-kerschbaumer-verstaerkt-den-wsc/
Mehr als 3.000 Euro gesammelt
23. Dezember - Das von Gate2Admira initiierte Sozialprojekt zugunsten des Tierheimes in Brunn am Gebirge brachte auch in diesem Jahr ein tolles Ergebnis. Am gestrigen 10. Gründungstag des Fanklubs konnten ein Spendenscheck in Höhe von 3.020,25 Euro sowie von der Firma Dehner gespendete Futtermittel mit einem Warenwert von rund 8.000 Euro übergeben werden. Das gesammelte Geld wird für dringend notwendige Sanierungsarbeiten verwendet werden.
Vier Ostligisten als Testspiel-Gegner
23. Dezember - Während die Profis von Admira Wacker in der am 7. Jänner startenden Winter-Vorbereitung zum ersten Mal seit ewigen Zeiten gegen keinen einzigen Klub aus der Regionalliga Ost testen, bekommen es die Panthers im Jänner 2026 gleich mit vier Ostligisten zu tun. Im ÖFB-Terminkalender scheinen nämlich Testspiele in der Südstadt gegen Horn (17.1.), Mauer (24.1.) und Gloggnitz (27.1.) sowie in Traiskirchen (30.1.) auf.
Drittes Saisontor von David Puczka
22. Dezember - Ex-Admira-Spieler David Puczka konnte sich am Sonntag diese Saison zum dritten Mal in die Schützenliste von Juve NextGen eingetragen und ist damit der beste Torschütze der zweiten Mannschaft des italienischen Rekordmeisters. Der 20-jährige U21-Teamspieler traf beim 1:1 im Auswärtsspiel bei AC Bra aus einem Freistoß zum Ausgleich. Für Puczka war es der 14. Einsatz für den Tabellen-12. in der drittklassigen Serie C in dieser Saison, der achte in der Startelf. Im November hatte er drei Partien wegen einer Rotsperre aussetzen müssen.
Sechs Tests, kein Trainingslager
22. Dezember - Zehn Tage nach dem letzten Spiel der Herbstsaison (1:2 in Amstetten) gab heute Admira Wacker auch offiziell Details zur Winter-Vorbereitung bekannt. Anders als im Februar 2025 wird es kein Trainingslager geben. Es gibt sechs Testspiele, darunter sind Partien gegen die beiden Bundesligisten GAK und Blau-Weiß Linz und den Tabellenführer der Regionalliga Bayern 1. FC Nürnberg U23. Dazu geht es noch gegen Ligakonkurrent Amstetten sowie mit Voitsberg und den LASK Amateuren OÖ gegen zwei Mannschaften aus der Regionalliga Mitte. Mehr unter https://admirawacker.at/sportlicher-herbstlicher-ruckblick-sowie-vorschau-auf-das-fruhjahr-2026/
Platz 2 in der Jahrestabelle
21. Dezember - 14 Siege, 10 Remis, 6 Niederlagen, 59:35-Tore - so lautet die Bilanz von Admira Wacker in den 30 gewerteten Spielen in der 2. Liga im Jahr 2025. Das ergibt in der Jahrestabelle der zweithöchsten Spielklasse Österreichs Platz 2 für die Südstädter - mit acht Punkten Rückstand auf den Erstplatzierten SKN St. Pölten und mit gleich vielen Punkten wie der Drittplatzierte FAC. Im Vergleich zum Jahr 2024 holte die Admira um insgesamt zwölf Zähler weniger. Damals gab es in 30 Spielen 20 Siege, 4 Remis und 6 Niederlagen.
Silberberger ist aus dem Rennen
21. Dezember - Blau-Weiß Linz hat heute die Entscheidung in der Trainerfrage auch offiziell bekanntgegeben. Der Deutsche Michael Köllner soll das Schlusslicht der Bundesliga vor dem Abstieg in die 2. Liga retten. Der 55-jährige Ex-Coach von Nürnberg, 1860 München und Ingolstadt war zuletzt eineinhalb Jahre ohne Verein. Das unterscheidet ihn von Admira-Trainer Thomas Silberberger, der ebenfalls auf einer Shortlist der Linzer gestanden sein soll.
Thoelke bleibt das Pech treu
20. Dezember - Bei Admira Wacker stand Bjarne Thoelke von Sommer 2018 bis Sommer 2020 unter Vertrag. Der deutsche Innenverteidiger kam allerdings nur zu 21 Einsätzen, weil ihn ein Schien- und Wadenbeinbruch 472 Tage zum Zuschauen zwang. Das Verletzungspech blieb sein treuer Begleiter auch nach seiner Rückkehr nach Deutschland. Mehrere schwere Verletzungen waren der Grund, warum Thoelke in mit einer halbjährigen Unterbrechung vier Saisonen für den 1. FC Saarbrücken nur 64 Spiele machen konnte. Und auch aktuell fällt der mittlerweile 33-Jährige wieder einmal aus. Nach seinem Wechsel zur zweiten Mannschaft des Zweitligisten Eintracht Braunschweig Anfang November konnte er nur ein einziges Spiel in der Oberliga Niedersachsen absolvieren. Seit nun sechs Wochen zwingt ihn ein Bandscheibenvorfall zum Pausieren.
Ein Länderspiel in der Südstadt
19. Dezember - Am 3. März 2026 weht endlich wieder ein Luftzug internationaler Fußball durch die Südstadt. Die österreichische Frauen-Nationalmannschaft empfängt in der Datenpol Arena im Auftaktspiel der WM-Qualifikation Norwegen. Spielbeginn wird um 18 Uhr sein. Informationen zum Ticketing folgen noch.
Knaller beendet seine Karriere
19. Dezember - Für Marco Knaller ist mit 38 Jahren Schluss. Der Sohn von Admira-Legende Wolfgang Knaller gab nach sechs Monaten ohne Klub gegenüber 90minuten.at das Ende seiner Spielerkarriere offiziell bekannt. Der Torhüter wurde in der Südstädter Akademie ausgebildet und absolvierte 2006/2007 35 Pflichtspiele für die Profis von Admira Wacker. Danach stand er auch noch beim FC Lustenau, bei Kaiserslautern, beim WAC, bei Sandhausen, Ingolstadt, Wacker Innsbruck und bis Sommer bei Austria Klagenfurt unter Vertrag. Mehr unter https://www.90minuten.at/de/red/magazin/hintergrund/ein-letzter-save--knaller-sagt-leise-servus/
Traiskirchen verpflichtet Herzog
19. Dezember - Luca Herzog, der Sohn von Ex-Admira-Trainer Andreas Herzog, wechselt laut NÖN vom SC Stockerau zum FCM Traiskirchen. Der 18-Jährige war vor einem Jahr vom damaligen Stockerau-Coach Andreas Ogris aus der Admira-Akademie in die 1. Landesliga geholt worden. Nun geht es für den Mittelfeldspieler eine Liga höher in der Regionalliga Ost weiter. Während ein Sohn eines Ex-Admira-Trainers kommt, wird mit Noah Lederer der Sohn von Oliver Lederer und damit jener eines anderen Ex-Admira-Trainers den FCM Traiskirchen verlassen. Wie Luca Herzog wurde übrigens auch der 24-jährige Noah Lederer in der Südstädter Akademie ausgebildet. Mehr unter https://m.noen.at/meinfussball/regionalliga-ost/fcm-traiskirchen-erster-neuzugang-herzog-in-traiskirchen-502209903
Trainingsstart ist am 7. Jänner
19. Dezember - Ob Thomas Silberberger auch noch im Jahr 2026 Trainer bei Admira Wacker sein wird, ist noch offen. Der Tiroler gilt neben dem Deutschen und Ex-Nürnberg-Coach Michael Kölner als einer der beiden Topfavoriten auf den vakanten Trainerjob bei Bundesliga-Schlusslicht Blau-Weiß Linz. Was mittlerweile fix ist, ist, dass die Südstädter am 7. Jänner in die Vorbereitung starten werden. Das gab Admira Wacker nun in den Wochennews auch offiziell bekannt.
Erster Abgang bei den Panthers
18. Dezember - Torhüter Florian Limmer hat Admira Wacker verlassen. Laut der NÖN wechselt der 20-Jährige in die 2. Landesliga Ost zum SC Katzelsdorf. Limmer war im Sommer 2024 nach zwei Saisonen beim Wolfsberger AC wieder in die Südstadt zurückgekehrt und hatte seitdem dem Torhüterteam der Panthers angehört. Im Herbst trainierte er auch sporadisch bei den Profis mit. Mehr unter https://m.noen.at/meinfussball/2-landesliga-ost/sc-katzelsdorf-katzelsdorf-praesentiert-neuen-tormann-502089592
Tests gegen GAK & Nürnberg U23
18. Dezember - Zwar wurden die Termine vom Verein noch nicht offiziell bestätigt, aber im ÖFB-Kalender scheinen nun schon fünf Testspiele von Admira Wacker in der Winterpause auf. Neben den Spielen gegen Blau-Weiß Linz, Voitsberg und Amstetten stehen nun auch Duelle mit dem GAK und der Unter 23 des 1. FC Nürnberg auf dem Programm. Gegen den Grazer Bundesligisten soll am 16. Jänner in Fürstenfeld getestet werden. Die zweite Mannschaft des deutschen Zweitligisten Nürnberg, die aktuell überlegener Tabellenführer in der viertklassigen Regionalliga Bayern ist, soll am 4. Februar in der Südstadt zu Gast sein.
Der Präsident redet Tacheles
17. Dezember - Quo vadis, Admira Wacker? Der nach der Herbstsaison Tabellendritte der 2. Liga steht vor einer unsicheren Zukunft. So wie es derzeit läuft, dürfte es offensichtlich nicht weitergehen können. Klubpräsident Christian Tschida stellt im KURIER jedenfalls klar: "Ich habe mit meinen Partnern die Admira die letzten beiden Jahre mitgetragen. Das ist finanziell gesehen so über den Sommer hinaus nicht mehr machbar." Mehr zur Situation in der Südstadt unter Wie Admira um die Zukunft kämpft: "Dann kommt der radikale Schnitt" | Kurier
Gedenken an einen "Fußball-Sir"
17. Dezember - Er gilt als einer der besten Legionäre, der das Trikot von Admira Wacker getragen hat, heute hätte Nicolae Lupescu seinen 85. Geburtstag gefeiert. Der Rumäne, der bei der WM 1970 in Mexiko dabei war, wechselte im Sommer 1972 von Rapid Bukarest in die Südstadt und blieb fünf Jahre. Der Libero absolvierte bis zu seinem Karrierende 1977 153 Spiele für Admira Wacker, in denen ihm neun Tore gelungen sind. Sein Sohn Ioan Lupescu spielte acht Saisonen in Deutschland für Bayer Leverkusen und Borussia Mönchengladbach. Das Mitglied der Admira-Jahrhundertelf verstarb 76-jährig am 6. 9. 2017.
Spätstarter beim Toreschießen
16. Dezember - 37 Treffer erzielte Admira Wacker in den 16 Spielen der 2. Liga in der Herbstsaison 2025 - und damit mehr als jeder andere Verein in Österreichs zweithöchster Spielklasse. Der Großteil davon fiel aber erst nach der 60. Minute, nämlich 19. Vom Spielbeginn bis zur 30. Minute durften die Südstädter hingegen nur acht Mal jubeln, in den ersten 15 Minuten gar nur zwei Mal. Dafür fielen nach der 75. Minute gleich zehn Tore. In allen 16 Partien wurde von den Südstädtern zumindest ein Tor erzielt, in zehn mehr als eines.
Was wurde aus den "Schotten"?
16. Dezember - Still ist es um die Kooperation mit Celtic Glasgow geworden, nachdem im Herbst keine Leihgaben der Schotten bei Admira Wacker waren. Was wurde aber aus jenen Spielern, die von Celtic bisher in die Südstadt verliehen waren? Matthew Anderson, der 44 Mal in den Saisonen 2023/2024 und 2024/2025 für Admira Wacker gespielt hat, ist im Sommer fix zu KV Kortrijk gewechselt. Beim Zweiten der belgischen 2. Liga ist der 21-Jährige Stammspieler und hat in bisher 15 Einsätzen fünf Treffer vorbereitet. Keeper Tobi Oluwayemi, der im Frühjahr 2024 neun Mal das Tor der Südstädter hütete, ist seit Ende Oktober und noch bis Jahresende an den FC Kilmarnock verliehen. Beim aktuell Vorletzten der Scottish Premiership stand der 23-jährige Engländer bisher sieben Mal im Tor. In Glasgow geblieben ist Ben Summers. Der 21-jährige, der 2024/2025 19 Spiele für Admira Wacker absolvierte, kam aber bisher nur für Celtic B in einem Cup-Bewerb sieben Mal zum Einsatz.
In der Fremde gab es nur drei Siege
15. Dezember - 3 Siege, 4 Remis, 1 Niederlage, 15:8-Tore - so lautet die Bilanz von Admira Wacker in den Liga-Auswärtsspielen im Herbst 2025. Der höchste Erfolg gelang mit einem 4:0 bei Austria Klagenfurt, der allerdings erst zustande, nachdem die Kärntner beim Stand von 0:0 in Unterzahl einen Feldspieler ins Tor stellen mussten. Das Highlight war der souveräne 3:1-Erfolg bei der Vienna am 24. Oktober. Das sollte aber gleichsam der letzte Auswärtssieg des Jahres bleiben. In den folgenden drei Auswärtsspielen konnten die Südstädter nur zwei Punkte holen.
Eine Heimbilanz mit kleinen Makel
15. Dezember - 8 Spiele, 5 Siege, 3 Unentschieden, 0 Niederlagen, 22:7-Tore - so lautet die Bilanz von Admira Wacker in der Herbstsaison 2025 in den Ligaspielen in der Datenpol Arena. Die Highlights waren das 2:1 im NÖ-Prestigeduell gegen SKN St. Pölten sowie die Kantersiege gegen Austria Salzburg (4:0) und Kapfenberg (6:1). Aber es gab mit den 2:2 gegen SKU Amstetten - der Ausgleich fiel kurz vor Schluss trotz Überzahl - und gegen Schlusslicht Bregenz auch zwei Enttäuschungen.
Sieben Punkte weniger als 2024
14. Dezember - Admira Wacker überwintert auf Platz 3 liegend und mit 31 Punkten aus 16 Spielen. Das ist um zwei Plätze schlechter als vor einem Jahr. Dazu wurden um sieben Zähler weniger geholt als im Herbst 2024. Gegen die anderen Teams der Top-5, die ja nur vier Punkte trennen, gab es einen Sieg (2:1 gegen St. Pölten), drei Remis (2:2 gegen Amstetten, je 1:1 gegen Lustenau und beim FAC) und eine Niederlage (1:2 in Amstetten). Gegen die fünf Mittelständler feierte man drei Siege (4:0 gegen Liefering, 4:0 gegen Salzburg, 3:1 bei der Vienna). Dazu endeten zwei Partien remis (1:1 bei den Young Violets, 2:2 bei Rapid II). Gegen die Teams aus dem unteren Drittel wurden vier Spiele gewonnen (2:0 und 6:1 gegen Kapfenberg, 4:0 in Klagenfurt, 1:0 gegen Hertha Wels). Gegen Schlusslicht Bregenz (2:2) und beim Vorletzten Sturm Graz II (1:1) reichte es zu je einem Punkt.
Überwintern auf dem 3. Platz
13. Dezember - Die Herbstsaison in der 2. Liga endete heute mit einem 0:0 zwischen Austria Salzburg und der Vienna. Während der Aufsteiger auf dem überraschenden 8. Platz überwintert, reicht es für die in die Saison als Titelkandidat gestarteten Döblinger nur zu Rang 9. Die Top-5 haben sich an diesem Wochenende noch enger zusammengeschoben. Winterkönig St. Pölten (1:2 bei SW Bregenz) und den Fünften FAC (0:0 in Kapfenberg) trennen nur drei Zähler. Admira Wacker musste nach der ersten Niederlage in dieser Saison im direkten Duell bei Amstetten die Mostviertler vorbeiziehen lassen und liegt nun auf dem 3. Platz - einen Punkt hinter den St. Pöltnern.
"Wir waren selber schuld"
13. Dezember - Zwischen Lob und Tadel wankten die Spieler von Admira Wacker nach der 1:2-Niederlage am Freitag in Amstetten. "Wir waren selber schuld heute. Wir haben gewusst, wie schwer es in Amstetten zum Spielen ist. Ich finde, wir haben ein Top-Auswärtsspiel gemacht. Wir haben gefühlt zehn Top-Chancen gehabt, kriegen zwei Scheiß-Tore", meinte Kapitän Lukas Malicsek im ORF. In eine ähnliche Kerbe schlug auch Alexander Schmidt. "An der Niederlage sind nur wir selber schuld heute. Wir können hier fünf, sechs Tore machen", sagte der Torschütze von Admira Wacker in einem ORF-Interview.
Silberberger ortet einen Skandal
13. Dezember - Heftige Worte fand Admira-Trainer Thomas Silberberger im ORF-Interview nach der 1:2-Niederlage in Amstetten. "Die Schiedsrichter-Leistung! Die war ein Skandal!", antworte der Tiroler auf die Frage, was ihm am meisten geärgert hätte. Schiri Davor Divkovic hatte zwar einen Elfmeter für Admira Wacker nach einem Foul an Manuel Holzmann gepfiffen, den Turgay Gemicibasi leichtfertig vergab. Kurz vor Schluss blieb seine Pfeife hingegen stumm als Alexander Schmidt im Strafraum gehalten wurde. Dazu kritisierte Silberberger auch die Besetzung an sich: "Wie kann man so einen Azubi da herschicken zu so einem Spitzenspiel? Der hat ja das Spiel in keinster Weise in der Hand gehabt." Für Divkovic, der laut ÖFB-Datenservice 399 Bewerbsspiele geleitet hat, war es übrigens der bereits achte Einsatz in der 2. Liga diese Saison.
Ein Selbstfaller in Amstetten
12. Dezember - Nach 200 ungeschlagenen Tagen hat Admira Wacker in der 2. Liga wieder ein Spiel verloren. Das Auswärtsspiel heute Abend vor 1035 Zuschauern im Ertl-Glas-Stadion in Amstetten endete 1:2 (0:1). Die Mostviertler gingen in einer chancenarmen ersten Spielhälfte durch Sebastian Wimmer nach einem Eckball aus kurzer Distanz in Führung (37.). Kurz nach dem Wechsel gelang Torjäger David Peham mit einem tollen Kopfball-Tor das 2:0 (52.). Die Südstädter wurden nur aus Standards gefährlich. Zunächst rollte Turgay Gemicibasi bei einem Elfer Ersatzkeeper Simon Neudhart den Ball in die Hände (68.), dann traf Alexander Schmidt mit einem platzierten Freistoß (79.). Dessen zehntes Saisontor sollte aber schlussendlich nur Resultatskosmetik bleiben.
Panthers verlieren Torfestival
12. Dezember - Die Admira Panthers mussten sich heute in einem Testspiel der U18 der Wiener Austria auf einem Kunstrasenplatz in der Austria-Akademie in Wien-Favoriten mit 4:5 (3:3) geschlagen geben. Sebastian Orgler (22.), Umut Mustafa (26.) und Riad Kadrija (30.) vor der Pause sowie Leo Kalintsch (73.) nach dem Wechsel trafen für die Mannschaft von Trainer Tanju Kayhan. Jan Murgas wurde in der ersten Hälfte eingesetzt.
Amstetten fehlt die Nummer 1
12. Dezember - Wie schon Kapfenberg vor acht Tagen bei der 1:6-Niederlage in der Südstadt muss auch SKU Amstetten im heutigen Duell (20.30 Uhr) mit Admira Wacker die Nummer 1 vorgeben: Keeper Tiago Estevao ist gesperrt, nachdem der 23-jährige Deutsch-Portugiese beim 3:3-Remis in Leoben gegen Sturm Graz II ausgeschlossen wurde. Es ist das neunte Duell zwischen den beiden Klubs. Die bisherige Bilanz ist mit je drei Siegen bei zwei Unentschieden ausgeglichen.
Vor 35 Jahren: Drama in Bologna
12. Dezember - Es war die bitterste Niederlage von Admira Wacker im Europacup und ein Albtraum für jene rund 100 Fans, die heute vor 35 Jahren im Stadio Renato Dall'Ara live mit dabei waren: Am 12.12.1990 verloren die Südstädter das Rückspiel im Achtelfinale des UEFA-Cups gegen den FC Bologna nach einem epischen Elfmeterschießen. Mit einem 3:0 im Gepäck waren die Südstädter nach Italien gereist, doch nach 70 Minuten hatte die Elf von Trainer Thomas Parits den Vorsprung verspielt. In Unterzahl - der eingewechselte Didi Kühbauer war in der 100. Minute ausgeschlossen worden - rettetete man sich ins Elfmeterschießen. In diesem brauchte es 16 Schützen, bis der Serie-A-Klub als Aufsteiger ins Viertelfinale feststand.
Murgas trainiert bei den Panthers
11. Dezember - Es ist ruhig geworden um Jan Murgas. Der slowakische U21-Teamspieler kam zuletzt Mitte Oktober in der 2. Liga für Admira Wacker zum Einsatz. Der Mittelfeldspieler wurde im Heimspiel gegen Austria Salzburg kurz vor Schluss eingewechselt. Seither wurde der 21-Jährige von Trainer Thomas Silberberger nicht mehr berücksichtigt. Auch im Training war er schon länger nicht mehr zu sehen. Dafür übte Murgas heute Nachmittag mit den Panthers. Das Team von Trainer Tanju Kayhan absolviert morgen in der Austria-Akademie ein Testspiel gegen die U18 der Wiener Violetten.
Ein Trainingsgast in der Südstadt
11. Dezember - Heute Nachmittag war nicht nur der slowakische U21-Teamspieler Jan Murgas beim Training der Admira Panthers auf dem Kunstrasenplatz im BSFZ Südstadt dabei, sondern auch mit Roman Kerschbaum ein Trainingsgast. Der 31-jährige Mittelfeldspieler ist seit Sommer 2025 vereinslos, nachdem sein Vertrag beim SK Rapid ausgelaufen war. Kerschbaum spielte von 2019 bis 2022 für die Kampfmannschaft von Admira Wacker und absolvierte 89 Spiele.
Das Duell der ewig Unbesiegten
11. Dezember - Während Admira Wacker schon vor Saisonstart als ein Titelfavorit gehandelt worden ist, kommt es durchaus überraschend, dass Amstetten auch vor der 17. Runde im Titelkampf noch mittendrin statt nur dabei ist. Das morgige zweite Saisonduell der beiden Klubs im Ertl-Glas-Stadion ist auch das Spiel jener beiden Teams, die in der 2. Liga am längsten unbesiegt sind. Gastgeber Amstetten hat zuletzt am 15. August verloren und ist zwölf Partien ungeschlagen. Die Südstädter haben in dieser Saison noch kein Ligaspiel verloren. Die letzte Niederlage datiert vom 25. Mai (1:3 gegen Horn).
Ein Quintett in Wartestellung
10. Dezember - Beim heutigen Vormittagstraining von Admira Wacker waren alle 19 Spieler dabei, die gestern mittrainiert hatten. Ein größeres Gedränge herrschte dafür in der Kraftkammer. Neben Kapitän Lukas Malicsek und Filip Ristanic trainierten auch Aristot Tambwe-Kasengele, Aaron Sky Schwarz und Justin Forst in dieser. Jan Murgas und Fabian Feiner fehlten.
Ein Wiener pfeift in Amstetten
10. Dezember - Das letzte Spiel in diesem Jahr von Admira Wacker am Freitag um 20.30 Uhr in Amstetten wurde mit Schiedsrichter Davor Divkovic besetzt. Es ist für die Admira-Spieler ein schnelles Wiedersehen mit dem 27-jährigen Wiener. Divkovic war Anfang November beim Gastspiel der Südstädter in Leoben gegen Sturm Graz II (1:1) im Einsatz. Diese Partie war übrigens seine erste mit Admira-Beteiligung überhaupt.
Vorsager wird ein junges Veilchen
9. Dezember - Der Ex-Admira-Spieler Willi Vorsager hat nach dem Aus des SV Stripfing bereits einen neuen Klub gefunden. Der 28-jährige Defensivspieler wird ab Frühjahr für die Young Violets spielen. Er unterzeichnete bei der Wiener Austria einen Vertrag bis Sommer 2028 mit Option auf ein weiteres Jahr. Stimmen unter https://fk-austria.at/news/wilhelm-vorsager-young-violets
Nur 16 Feldspieler im Training
9. Dezember - Bei nebligem Wetter fand heute das Vormittagstraining statt. 16 Feldspieler und alle drei Torleute des Profikaders von Admira Wacker waren mit dabei. Kapitän Lukas Malicsek und Filip Ristanic trainierten in der Kraftkammer. Aaron Sky Schwarz, der zuletzt gegen Kapfenberg verletzt den Platz verlassen musste, Aristot Tambwe-Kasengele, Justin Forst, Fabian Feiner und Jan Murgas fehlten.
Zwei Verschmähte zeigen auf
9. Dezember - Bei Admira Wacker kamen sie nicht über die Rolle der Nummer 3 hinaus, in der Regionalliga Ost sind Maximilian Sulek und Dominik Sulzer nicht nur Stammspieler, sondern auch die Torhüter der Vereine mit den wenigsten Gegentoren. Der 23-jährige Sulzer, der die komplette Südstädter Akademie durchlaufen hat, spielt für den Tabellenzweiten Gloggnitz. Er hat in 15 Spielen 12 Gegentore erhalten und spielte neun Mal zu Null. Der 24-jährige Sulek, der von Juli 2023 bis Dezember 2024 in der Südstadt unter Vertrag stand, hütet das Tor beim Tabellenführer Leobendorf. In 16 Partien hat er elf Treffer kassiert und blieb in acht Spielen ohne Gegentor.
Ein netter Abend im VIP-Club
8. Dezember - Eine Premiere fand am Sonntagabend im VIP-Club der Datenpol Arena statt. Die 100. Folge des Admira-Wacker-Podcast "Südstädter Dreierkette" wurde aufgenommen.
Es war dazu die erste Produktion vor Publikum. Rund 40 Gäste waren anwesend, darunter war auch Geschäftsführer Bernhard Schmidt. Der CEO stellte sich auch den Fragen der Podcast-Gastgeber. Die Aufnahme dauerte rund zwei Stunden. Danach war noch genug Zeit für Small-Talk. Online wird die Folge diese Woche gehen.
Fünf Teams setzen sich weiter ab
7. Dezember - Mit einem 1:0-Sieg von Austria Salzburg bei Austria Klagenfurt dank eines Last-Minute-Treffers wurde die 16. Runde in der 2. Liga heute Vormittag abgeschlossen. In der oberen Tabellenregion gab es nur marginale Veränderungen. Mit Amstetten (3:3 bei Sturm Graz II) konnte nur ein Team aus den Top-5 nicht gewinnen. Tabellenführer St. Pölten (2:0 gegen die Young Violets) und den Fünften Austria Lustenau (1:0 gegen den FC Liefering) trennen weiterhin vier Punkte. Admira Wacker (6:1 gegen Kapfenberg) liegt einen Zähler hinter dem SKN. Die sechstplatzierten Young Violets rangieren nun schon sieben Punkte hinter dem Tabellenfünften.
Vize-Weltmeister wurde geehrt
7. Dezember - Mit Sergej Savic war auch ein Spieler von Admira Wacker bei der U17-WM in Katar dabei, die für Österreichs Team mit Platz 2 einen sensationellen Erfolg brachte. Der 17-jährige Abwehrspieler stand im Gruppenspiel gegen Neuseeland (4:1) und im Semifinale gegen Italien (2:0) in der Startelf. Bei der 0:1-Niederlage im Finale gegen Portugal wurde Savic kurz vor Schluss eingewechselt. Der Günselsdorfer, der schon seit fast 11 Jahren bei Admira Wacker ist, wurde am Freitag vor dem 2.-Liga-Spiel gegen Kapfenberg (6:1) geehrt - und auch die Fanszene gratulierte mit einem Transparent (siehe Foto).
Pechvogel beendet Durststrecke
7. Dezember - Mit Josef Weberbauer und Marco Wagner trugen sich beim 6:1-Kantersieg von Admira Wacker am Freitagabend zwei Spieler in die Torschützenliste ein, die in dieser 2-Liga-Saison noch nicht getroffen haben. Damit haben immerhin schon 14 der 23 Feldspieler im Kader der Südstädter zumindest einen Treffer erzielt. Besonders für den 21-jährigen Wagner, der unter Trainer Thomas Silberberger nur sporadisch zum Einsatz kommt, war es ein ganz besonderes Tor. Der Steirer traf nicht nur zum ersten Mal für die Profis nach einer langen Leidenszeit mit viel Verletzungspech, sondern auch zum ersten Mal nach einer dreijährigen Durststrecke. Sein davor einziges Tor in der 2. Liga hatte Wagner auch gegen Kapfenberg erzielt. Am 16. September 2022 war er bei einem 4:2-Auswärtssieg mit einem herrlichen Weitschuss erfolgreich gewesen.
Alle Feldspieler waren im Einsatz
6. Dezember - Der 18-jährige Ivan Bradaric kam am Freitag beim 6:1-Sieg gegen Kapfenberg zu seinen ersten Spielminuten bei den Profis von Admira Wacker. Der in der Südstädter Akademie ausgebildetete Mittelfeldspieler wurde in der 65. Minute eingewechselt. Damit wurden alle 23 Feldspieler in dieser Saison eingesetzt. Beim Ranking nach Einsatzminuten zeigt sich eine ähnliche Tendenz wie schon in der vergangenen Saison. Unter den Top-15 sind mit Stürmer Filip Ristanic (8./1072 Minuten) und Kapitän Lukas Malicsek (12./893 Min.) nur zwei AKA-Spieler.
Die Fanszene fordert Neustart
6. Dezember - Wie schon im Heimspiel gegen den FC Liefering (4:0) gab es auch am Freitag bei der Partie gegen Kapfenberg (6:1) in der Datenpol Arena eine Protestaktion der Fanszene Südstadt mit einer unmissverständlichen Botschaft. "NACHHALTIGE LÖSUNGEN NUR MIT NEUEM PRÄSI" war auf einem Transparent zu lesen.
Ein Minusrekord im 25. Heimspiel
6. Dezember - Nur 867 Zuschauer fanden am Freitag den Weg in die Südstädter Datenpol Arena. Diese wurden mit einem 6:1-Sieg gegen Kapfenberg belohnt. Diese Zuschauerzahl war Minusrekord unter Thomas Silberberger in dessen 25. Heimspiel als Trainer von Admira Wacker. Bisher waren das 878 beim August 2024 im Cup-Spiel gegen Austria Lustenau. Es kamen gestern erstmals in dieser Saison weniger als 1.000 Zuschauer zu einem Admira-Heimspiel und auch um 320 weniger als zuletzt gegen Liefering.
Sechs Treffer gegen Kapfenberg
5. Dezember - Im vielleicht letzten Heimspiel unter Trainer Thomas Silberberger - er soll ein Kandidat bei BW Linz sein - wurde der höchste Sieg unter dem Tiroler gefeiert. Admira Wacker gewann heute Abend gegen Kapfenberg vor nur 867 Zuschauern (Saison-Minusrekord) in der Datenpol Arena mit 6:1. Josef Weberbauer (24.), Alexander Schmidt (28.) und Turgay Gemicibasi (31.) trafen vor der Pause. Marco Schabauer (48.), Matteo Meisl (53.) und der eingewechselte Marco Wagner (83.) waren in der zweiten Hälfte erfolgreich. Der 19-jährige Sandro Steiner feierte sein Startelf-Debüt und ersetzte den nicht fitten Kapitän Lukas Malicsek im Mittelfeld. Dazu kam der eingewechselte 18-jährige Ivan Bradaric zu seinen ersten Minuten bei den Profis. Der Sieg wurde überschattet von der Verletzung eines Kapfenbergers. Noah Knabl musste nach seinem Tor zum 1:6 in der Nachspielzeit vom Feld getragen werden.
Eine offene Rechnung mit dem KSV
5. Dezember - Es war das erste Heimspiel unter Trainer Thomas Silberberger überhaupt und es endete mit einem 0:1: Levan Eloshvili entschied mit einem herrlichen Ferserltor das Spiel am 2. August 2024 für den Kapfenberger SV. Heute gastieren die Obersteirer zum ersten Mal seit damals wieder in einem 2.-Liga-Spiel in der Datenpol Arena - aber ohne den Torschützen aus Georgien. Eloshvili ist im Sommer nach Bregenz gewechselt. Das letzte Heimspiel der Südstädter in diesem Jahr wird um 18 Uhr angepfiffen.
Ist Silberberger ein Thema in Linz?
4. Dezember - Am vergangenen Sonntag trennte sich Bundesliga-Schlusslicht Blau-Weiß Linz von Trainer Mitja Mörec. Noch ist nicht klar, wer die Nachfolge des ehemaligen FAC-Erfolgstrainers übernehmen wird. Die bei den Linzer Klubs immer sehr gut informierten OÖN brachten heute den Namen von Admira-Trainer Thomas Silberberger ins Spiel. Der 52-jährige Tiroler ist seit eineinhalb Saisonen in der Südstadt. Nach dem Vizemeistertitel in der Vorsaison liegt man aktuell ungeschlagen, aber mit nur 7 Siegen aus 14 Spielen auf Platz 2 in der 2. Liga. Trotzdem wird Silberberger von Teilen der Fans kritisch gesehen.
Gleich vier Spieler sind gefährdet
4. Dezember - Bisher hat mit Turgay Gemicibasi nur ein einziger Spieler von Admira Wacker in dieser Saison ein Spiel wegen einer Sperre verpasst. Der Türke war im Heimspiel gegen Bregenz ausgeschlossen worden und fehlte im Auswärtsspiel bei Rapid II. Gemicibasi ist einer jener vier Spieler, die im morgigen Heimspiel gegen Kapfenberg aufpassen müssen. Neben dem Mittelfeldspieler haben auch Josef Weberbauer, Filip Ristanic und Aristot Tambwe-Kasengele je vier Gelbe Karten gesehen. Nach der nächsten Verwarnung müssen sie je ein Spiel aussetzen.
Die Stadionuhr wird länger laufen
4. Dezember - Beim ersten Heimspiel von Admira Wacker im Februar 2026 zum Auftakt der Frühjahrssaison gegen die Young Violets wird es eine Neuerung geben. Die Stadionuhr in der Datenpol Arena wird dann auch die Nachspielzeit angezeigen. Das wurde am Mittwoch in der Klubkonferenz der Bundesliga beschlossen.
Wird Malicsek rechtzeitig spielfit?
3. Dezember - Lukas Malicsek war zuletzt im Ligaspiel beim FAC der einzige Spieler aus der Südstädter Akademie in der Startelf von Admira Wacker. Der Kapitän musste allerdings in der Pause angeschlagen ausgewechselt werden. Nachdem der 26-jährige Mittelfeldspieler am Dienstag noch im Training fehlte, konnte er heute eine individuelle Einheit mit Reha-Coach Mathias Kopecky absolvieren. Neben Malicsek fehlten übrigens noch fünf Kaderspieler, darunter mit Jan Murgas ein Eigenbauspieler und slowakischer Unter-21-Teamspieler, der unter Trainer Thomas Silberberger seit längerem keine Rolle spielt.
Ein Salzburger pfeift am Freitag
3. Dezember - Das letzte Heimspiel von Admira Wacker in diesem Jahr gegen den Kapfenberger SV wird von Schiedsrichter Florian Jäger geleitet. Für den 35-jährigen Salzburger ist es der fünfte Einsatz bei einem Spiel von Admira Wacker. Die Bilanz aus Sicht der Südstädter lautet zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage. Zuletzt pfiff er das 2:2 im August gegen SKU Amstetten.
Deni Alar wieder im Training
2. Dezember - Mit 18 Feldspielern und drei Torleuten bereitete sich Admira Wacker heute Vormittag auf das am Freitag stattfindende letzte Heimspiel des Jahres gegen Kapfenberg (18 Uhr) vor. Mit dabei war auch Deni Alar. Der 35-jährige Stürmer hatte sich Mitte Oktober im Training eine Handverletzung zugezogen und sieben Pflichtspiele seither versäumt. Auch der zuletzt erkrankte Christopher Olsa und der zuletzt angeschlagene Stefan Haudum - beide hatten im Spiel beim FAC (1:1) gefehlt - trainierten mit.
Ein Buch über die "alte" Heimat
2. Dezember - Von 1905 bis 1966 war die Admira in Wien-Floridsdorf beheimatet. In diesen rund sechs Jahrzehnten wurde der Klub acht Mal Meister und gewann fünf Mal den Cup. Nun ist ein Buch erschienen, das sich mit der mittlerweile mehr als 125-jährigen Geschichte des Fußballs im 21. Wiener Gemeindebezirk auseinandersetzt. In "Von der Birnerwiese bis nach Nord-Wien" beschäftigen sich die Autoren Peter Biwald, Markus Oswald und Kurt Vranowitz natürlich auch mit den großen Erfolgen der Admira besonders in den 1920er- und 1930er-Jahren. Das 288 Seiten umfassende Werk ist im echomedia Buchverlag erschienen und ist zum Preis von 32,70 Euro im Buchhandel erhältlich.
Admira Wacker vermeldet Minus
1. Dezember - Heute hat die Bundesliga die Finanzkennzahlen der Bundesligisten mit Stand 30. Juni 2025 veröffentlicht. Admira Wacker musste erstmals seit der Corona-Saison 2020/2021 wieder ein negatives Jahresergebnis vermelden. Das Minus beträgt 354.000 Euro. Im Vergleich zum Stand 30. Juni 2024 ist das Anlagevermögen um 187.000 € gesunken, das Umlaufvermögen um 576.000 € und das Fremdkapital um 371.000 €. Das negative Eigenkapital beträgt nun 1,972 Millionen €. Die Erträge sind mit 7,958 Mio. € praktisch gleich geblieben (-10.000 €). Der Personalaufwand ist hingegen um 129.000 € auf 4,751 Mio. € gestiegen.
Erster Trainerjob für Drazan
1. Dezember - Auf der Trainerbank des SC Katzelsdorf folgt ein Ex-Admiraner auf einen anderen Ex-Admiraner mit dem selben Vornamen. Christopher Drazan ersetzt beim Klub aus der 2. Landesliga Ost auf den mit Ende der Herbstsaison zurückgetretenen Christopher Knaller. Der mittlerweile 35-jährige Absolvent der Südstädter Akademie absolvierte vier Spieler für die Kampfmannschaft von Admira Wacker, bevor er im Jänner 2007 im Alter von nur 16 Jahren zu Rapid gewechselt ist. Bei Katzelsdorf war Drazan schon von 2021 bis 2023 Spieler und Co-Trainer.
